Basel, Schweiz – März 2026

 

SAP Meat and Fish Management by msg – Release 6.2

Die neue Version SAP Meat and Fish Management 6.2 von msg für SAP S/4HANA, die auf SAP-Release 2025 basiert, wurde um eine Reihe zusätzlicher Funktionen und Tools erweitert. Kunden, die an detaillierteren Informationen interessiert sind, empfehlen wir die aktuelle Release-Dokumentation.

 

 

 

Integration mit SAP Digital Manufacturing

DM-Verpackungseinheiten werden nun in PDA-Datensätzen gespeichert und in der HU Erstellung und Verpackung der HU verwendet.

 

 

Trennprozesse

Kundenspezifische Preisfindungslogik

Sie können nun die Preisfindung in Schnittlisten mithilfe von bis zu 5 kundenspezifischen Preisquellen überschreiben, wodurch die Umsetzung individueller Preisfindungsstrategien (z. B. Durchschnittspreise aus mehreren Quellen) möglich wird.

 

Optimierung der Push/Pull-Kalkulation

Mehrere Verbesserungen tragen zur Optimierung der Performance und Planungsgenauigkeit bei:

  • Kalkulationsstatistiken für eine bessere Analyse der Materialkalkulationen
  • Standardkalkulationsart pro Werk definierbar
  • Iterationsbasierte Kalkulationen für genauere Multischnittszenarien

Reduziertes Reservierungsvolumen

Eine neue Option ermöglicht es dem System, eine Reservierung pro Material zu erstellen, wodurch Probleme vermieden werden, wenn ausserordentlich grosse Schnittlisten die Reservierungslimits von SAP überschreiten.

 

 

Zyklusbasierte Produktion (Lebendviehverwaltung)

Zyklusarchivierung

CBP-Zyklen können nun mithilfe eines neuen ILM-fähigen Archivierungsobjekts archiviert werden. Dies unterstützt das langfristige Datenlebenszyklusmanagement und trägt zur Verringerung der Systemlast bei.

 

Externe PP-PI Prozedur

CBP unterstützt nun Prozessaufträge durch eine neue externe Prozedur, die Folgendes ermöglicht:

  • Automatische Materialselektion
  • Mengenberechnung
  • Erstellen von Prozessaufträgen
  • Lebenszyklusmanagement durch Löschen/Abschliessen

Dadurch werden CBP-Workflows für weitere Branchen und Produktionsanforderungen verfügbar.

 

 

Herkunftssteuerung

Massenverarbeitung von Wechsel-IDs

Benutzer können nun mehrere Wechsel-IDs gleichzeitig überprüfen und konsolidieren – ideal für Produktionsumgebungen, in denen mehrere Chargen gemischt oder zusammengeführt werden.

 

Unterstützung von Mixturen unterschiedlicher Herkunft

Bei Produkten wie gemischtem Hackfleisch können Merkmale nun über Herkunftsklassen hinweg geteilt werden, was eine korrekte Validierung ermöglicht, wenn mehrere Arten oder Materialien unterschiedlicher Herkunft betroffen sind.

 

Integration von Anlieferungen

Angelieferte Chargen können nun direkt in die Herkunftssteuerung integriert werden. Dadurch wird sichergestellt, dass die Chargenmerkmale beim Wareneingang korrekt erfasst werden.

 

Abschluss erledigter Wechsel-IDs

Benutzer können Wechsel-IDs nun abschliessen, um die Selektionslisten übersichtlich zu halten und die versehentliche Verwendung bereits erledigter IDs zu vermeiden. Bei Bedarf lassen sich abgeschlossene Einträge im Control Tower jederzeit wieder öffnen.

 

 

Rückverfolgbarkeit

Technische Überarbeitung der Chargenrückverfolgung

Die Logik für den Chargenverwendungsnachweis wurde im Rahmen einer objektorientierten Neustrukturierung überarbeitet. Dadurch konnten sowohl die zukünftige Erweiterbarkeit als auch die Performance verbessert werden.

 

S/4-Integration mit Food 2.0 (BTP-Cloud)

Kunden, die SAP Food 2.0 in der BTP nutzen, können die Chargenrückverfolgung in BMBC nun auch auf Basis von Cloud-Daten durchführen. Hierfür stehen neue Werkseinstellungen sowie zusätzliche Konfigurationsoptionen für OAuth 2.0 zur Verfügung.

 

 

Prozessdatenerfassung

Mengenprüfung für Handling Units (HU)

Eine neue Validierung stellt sicher, dass vor dem Warenausgang eine ausreichende HU-Menge vorhanden ist, und ermöglicht benutzerdefinierte Meldungstypen (Info / Warnung / Fehler).

 

Stornierung von PDA-Sätzen mit Qualitätsprüfbestand

PDA-Sätze für Wareneingänge in den Qualitätsprüfbestand können nun direkt storniert werden. Zu diesem Zweck wurde das neue Kennzeichen Materialbeleg stornieren eingeführt.

 

Wechsel-ID vor Wareneingang anlegen

Neu lässt sich die Wechsel-ID (und die Charge) vor der ersten PDA-Buchung erstellen. Dies ist für die Etikettierung und nachgelagerte Prozesse von entscheidender Bedeutung.

 

Automatisches Neuverpacken von Handling Units

Wenn die HU-Erstellung fehlschlägt (z. B., weil die Charge noch nicht verfügbar ist), wird der Verpackungsvorgang automatisch über den PDA-Updater erneut angestossen.

 

 

Data Processing System

Unterstützung mehrstufiger Stücklisten in Pull mit Stückliste

Für die Planung wird nun eine vollständige, mehrstufige Stücklistenauflösung unterstützt.

 

Preis- und Wertefelder in Planungscockpits

Die folgenden DPS-Cockpits wurden um neue Felder (Preis, Wert, Währung usw.) erweitert:

  • Push
  • Pull
  • Pull mit Stückliste

 

Shopfloor

Neue Tara setzen

Eine neue Schaltfläche Tara setzen wurde hinzugefügt. Damit kann das Gewicht für die nächste Eingabe zurückgesetzt werden, beispielsweise bei der Verwendung von Paletten, Kisten oder E2-Gebinden.

 

Bearbeitbare QM-Merkmale

Mengenmerkmalswerte können neu geändert und gesichert werden.

 

Selektion der Handling Unit im Warenausgang

Es wurde eine neue Schaltfläche HU auswählen hinzugefügt, mit der Handling Units mit verfügbarem Bestand ausgewählt werden können. Charge, Produktionsdatum und MHD werden automatisch übertragen.

 

Produktions- und MHD-Daten in der RAF-Inventur

Das Produktionsdatum und das Mindesthaltbarkeitsdatum werden jetzt direkt auf der Inventurerfassungsmaske angezeigt.

 

Dichte in der PDA-Erfassung

Bei Materialien mit einer volumenbasierten zweiten Einheit können Benutzer nun die Dichte bearbeiten und eine automatische Neuberechnung auslösen.

 

 

Wenn wir durch diesen Artikel Ihr Interesse geweckt haben sollten, zögern Sie bitte nicht, sich für weitere Informationen an Herrn Carlos García (Business Development) zu wenden: E-mail, Telefon +41 (0)61 508 21 46.